Kurzmitteilungen

Richtigstellung zum Extra Tip Artikel „Viel Wind um Nichts“ und den dazugehörigen „Zwischenruf“

Richtigstellung zum Extra Tip Artikel „Viel Wind um Nichts“ und den dazugehörigen „Zwischenruf“

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In oben genannten Artikeln wird uns vom Extra Tip und von Windkraftbefürwortern aus der Politik vorgeworfen, ein falsches Spiel zu spielen. Wir hätten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und ohne die Zusagen der Personen eine Liste mit Teilnehmern veröffentlicht.

Diese Behauptung ist schlicht nicht zutreffend!

Wir haben lediglich Lokalpolitiker eingeladen und in der Einladung mitgeteilt, wer außerdem noch eingeladen ist. Das wurde so auch an den Extra Tip so kommuniziert. Überdies wirft man uns vor, der Termin sei mit den geladenen Rednern nicht abgestimmt worden. Der Charakter einer Einladung ist nach normalem Verständnis, zu einem Ereignis einzuladen und Zeit und Ort bekannt zu geben. Natürlich steht es jedem Eingeladenen frei, einer Einladung zu folgen oder nicht. Eine Einladung zur Podiumsdiskussion ohne Terminangabe ist nicht möglich. Schließlich müssen Räumlichkeiten etc. organisiert werden.

Wir haben in der Einladung ausdrücklich darum gebeten, dass bei Terminüberschneidungen ein Vertreter benannt werden möchte.

Einige Lokalpolitiker spielen hier ein durchsichtiges Spiel. Man wirft uns eine Diffamierungskampagne vor. Es wird sogar die Vermutung geäußert, der Termin wurde in dem Bewusstsein gelegt, dass die Befürworter aufgrund von Terminüberschneidungen absagen müssen.

Da keiner von uns den Terminkalender der Herren Quanz, Wallmann, Seeger, Rock, Schmidt und Frau Selbert kennt, ist dieser Vorwurf völlig an den Haaren herbei gezogen.

Offensichtlich will man uns unterstellen, Redner auf dem Podium anzukündigen, von denen wir keine Rückmeldung haben.

Herr Quanz SPD (MdL) hat aus terminlichen Gründen abgesagt, allerdings keinen Vertreter benannt, ebenso Landrat Schmidt (SPD) und Vizelandrätin Selbert (SPD) aus dem Kreis Kassel.

Herr Rock FDP (MdL) kann aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen und hat daher Herrn Klotzsche als Vertreter benannt.

Herr Seeger ließ in seiner Antwort auf unsere Einladung verlauten, es sei eine „aufgeheizte Stimmung und unsachliche Auseinandersetzung“ zu erwarten, die er sich „als ehrenamtlicher Träger nicht antun muss“. Von einer Terminüberschneidung war keine Rede, ein Vertreter wurde auch nicht benannt.

Herr Wallmann hat mit der Begründung abgesagt, dass er die Zusammensetzung des Podiums für „absolut fragwürdig“ hält und empfiehlt „für den nächsten Anlauf, die Landtagsabgeordneten, die für die entsprechenden Weichenstellungen in Hessen verantwortlich sind“, einzuladen. Auch hier keine Terminüberschneidung oder Entsendung eines Vertreters.

Weiterhin wurde die „nicht neutrale“ Moderation bemängelt. Da der Moderator, wie der Name bereits sagt, moderieren und nicht diskutieren soll, ist das zweitrangig. Der Moderator soll durch die Veranstaltung führen und dafür sorgen, dass alles in geregelten Bahnen abläuft.

Ich habe gegenüber dem Extra Tip auch nicht, wie fälschlicherweise berichtet, bestätigt, dass wir eine Liste mit Podiumsgästen veröffentlicht haben. Ich habe lediglich bestätigt, dass mit den Einladungen mitgeteilt wurde, wer ebenfalls eine Einladung erhalten hat.

Die Ausschlagung unserer Einladung durch unsere Lokalpolitiker zeigt einmal mehr, dass der Dialog mit den Bürgern ganz offensichtlich gemieden werden soll und politisch nicht gewollt ist. Vielmehr ist es ein weiterer Beweis, wie beim Thema Windenergie von der Politik getäuscht und taktiert wird. Es geht nicht mehr um die Auseinandersetzung mit den Bürgern und mit schlichten Fakten, es geht allein darum, ideologische Ziele gegen die berechtigen Sorgen der Bürger durchzusetzen. Notfalls auch ohne die Bürger.

Für die Bürgerinitiative PRO Kaufunger Wald und das Aktionsbündnis Kaufunger Wald

Alexander Meywirth

Große Podiumsdiskussion in Großalmerode

Am 10. März 2015 veranstaltet das Aktionsbündnis PRO Kaufunger Wald eine Podiumsdiskussion zum Thema Windkraft im Kaufunger Wald. Verschiedene Politiker sind eingeladen zu diskutieren und sich den Fragen der Bürger zu stellen.

Die Veranstaltung findet im Rathaussaal Großalmerode statt. Start ist um 19:00 h.

Weitere Details geben wir noch bekannt.

Vernunftkraft lobt Resolution

vernunftkraft.deDie Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik lobt auf seiner Seite vernunftkraft.de die Resolution der Großalmeröder Stadtverordneten.

Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht! Immer mehr Politiker in der Bundesrepublik trauen sich gegen den Wahnsinn aufzustehen. Es gab auch schon Parteiausschlüsse deswegen. Das zeigt mit welchen Bandagen gekämpft wird.

Wir haben höchsten Respekt vor jedem Politiker, egal welcher Partei oder politischen Ebene, der sich entscheidet nach seinem besten Wissen und Gewissen zu handeln und sich nicht dem Fraktionszwang unterwirft!

Es sei noch angemerkt, dass die Resolution nicht nur von der SPD-Fraktion, sondern von allen Fraktionen (SPD, CDU und FWG) beschlossen wurde.

Zusammenschluss der Windkraftgegner

Zusammenschluss der Windkraftgegner

Am Freitag letzter Woche haben sich die Bürgerinitiativen rund um den Kaufunger Wald zu dem Aktionsbündnis PRO den Kaufunger Wald zusammengeschlossen. Mit dabei sind die Bürgerinitiativen aus Helsa, Großalmerode, Ziegenhagen, Hubenrode, Kleinalmerode und Bürger aus den Anrainergemeinden.

Das gemeinsame Ziel des Aktionsbündnisses ist in erster Linie der gewaltfreie Widerstand gegen den maßlosen Ausbau der Windenergie in der Region und vor allem im Kaufunger Wald. Darüber hinaus sollen Bürger über den Unsinn des Ausbaus dieser Technologie und die fatalen Folgen für Mensch, Umwelt, Wirtschaft und das eigene Portemonnaie informiert werden. In einer gemeinsamen Erklärung wurde die Zerstörung des Windmessmastes am Mühlenstein ausdrücklich missbilligt. Sachbeschädigung und Sabotage können und dürfen nicht zu den Methoden der politischen Auseinandersetzung gehören.

Energiegenossenschaften vor dem Aus?

Wie die HNA berichtet, dürfen Energiegenossenschaften das eingesammelte Geld nicht ohne weiteres in Windparks investieren. Laut dem Bericht dürfen die Genossenschaften keine Anteile an Windparks erwerben, wenn sie nicht als Finanzdienstleister registriert sind. Erfolgt die Registrierung unterliegt man folglich nicht mehr dem sogenannten „grauen“ Finanzmarkt, sondern muss sich der strengen Aufsicht der Bafin stellen.

Herr Gremmels, sind Sie zur Vernuft gekommen?

Vor ein paar Wochen hat sich Timon Gremmels* uns gegenüber noch sehr positiv zu den Windkraftplänen in unserer Region geäußert. Im einem Artikel der HNA vom 09.09.2014 wird berichtet, dass Herr Gremmels nun den hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir dazu aufgefordert, hat das Bauorhaben am Sensenstein zu stoppen.

Sollte Gremmels seine Meinung tatsächlich revidiert haben und zur Vernunft gekommen sein? Das bleibt abzuwarten. Auf der eigenen Homepage wirft Gremmels der CDU jedenfalls ein falsches Spiel und Doppelzüngigkeit vor!

 

*Timon Gremmels, SPD, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Umwelt- und Energiepolitischer Sprecher, Obmann im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Mitglied im Auschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.