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1300 Unterschriften übergeben

Am 22. Mai 2015 bekam das Aktionsbündnis PRO Kaufunger Wald die Möglichkeit, die gesammelten Unterschriften und roten Karten an die Vorsitzenden des Umweltauschusses und des Auschusses für Wirtschaft und Verkehr zu überreichen.

Wegen „erheblicher rechtlicher Bedenken“ durfte das Statement leider nicht verlesen werden. Kurzerhand konnte noch organisiert werden, den Text zu fotokopieren. Die Kopien wurden den Mitgliedern der Ausschüsse ausgehändigt

„Vielen Dank, dass Sie dem Aktionsbündnis Kaufunger Wald die Gelegenheit geben, die Unterschriftenlisten und roten Karten heute zu überreichen.

Das Aktionsbündnis besteht aus Bürgerinitiativen und Bürgern aus fast allen Ortschaften rund um dem Kaufunger Wald. Seit mittlerweile mehr als 2 Jahren setzen wir uns gegen den Ausbau der Windstromerzeugung im Kaufunger Wald und im weiteren Umland ein. In diesem Zuge haben wir ca. 1300 Unterschriften gegen den Ausbau gesammelt, die wir Ihnen heute überreichen. Damit wollen wir deutlich machen, dass es eben keinen breiten Konsens in der Bevölkerung gibt, wie es gerne dargestellt wird. Bundesweit haben sich in zwei Jahren über 500 Bürgerinitiativen gegen den Windwahn gegründet. Das sollte der Politik zu denken geben. In vielen Orten im Land werden in den Kommunalparlamenten Beschlüsse gegen den Ausbau gefasst. Alle Akteure und Parteien im Kreis sollten bedenken, dass nächstes Jahr hier Kommunalwahlen sind. Einige politische Gruppierungen und auch einzelne Politiker der Region können sich schon mal warm anziehen! Wir werden energisch daran arbeiten, hier Mehrheiten zu ändern. Dieses Thema hat nicht nur anderenorts schon Mehrheiten gekippt!

Um das planwirtschaftliche Ziel zu erreichen, 2% der Landesfläche für den Bau von Windkraftanlagen freizugeben, werden reihenweise Tabus des Natur- und Umweltschutzes aufgeweicht und aufgehoben. Die Ironie dabei ist, dass zerstört wird, was eigentlich geschützt werden soll! Wir opfern unsere schönsten und wertvollsten Landschaften für eine absolut unzuverlässige und unwirtschaftliche Art Strom zu erzeugen. Vor wenigen Jahren konnten die Grünen nicht genug FFH-Gebiete ausrufen. Diese besonders schützenswerten Gebiete spielen heute im grünen Bewusstsein keine Rolle mehr. Hier im Kreis haben sich Kommunalpolitiker daran beteiligt, das FFH Gebiet Werra- Wehretal für Windräder freizugeben. Dieses FFH Gebiet finden Sie beim Bundesamt für Naturschutz unter den 30 Hotspots der Biodiversität. Inzwischen Heimat von Luchsen, Schwarzstorch, Rotmilan… Und die Kommunalpolitik gibt unsere Landschaft als Industriegebiet frei. Einigen von Ihnen wünschen wir von Herzen, dass Sie solche Entscheidungen bald aus der Opposition heraus überdenken dürfen!

Wir möchten Ihnen nochmals in Erinnerung rufen, dass diese ominösen 2% in keinem Gesetz niedergeschrieben sind. Sie sind eine politische Willenserklärung, also rechtlich nicht bindend, auch wenn das gerne so dargestellt wird!

Dass eine sichere Stromversorgung mit Windenergie nicht möglich ist, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Aus dem trivialen Grund, dass kein Strom erzeugt wird, wenn der Wind nicht weht. Es ist ebenso unerträglich wie erbärmlich, wenn sich Hochschulangestellte dafür hergeben und öffentlich behaupten, ein weiterer Zubau von Windrädern würde das Gezappel des Stroms glätten, obwohl das Gegenteil nicht nur mathematisch, sondern auch empirisch erwiesen ist. Hier wird gelogen und dreist gefälscht, dass es einem die Sprache verschlägt!

Von adäquaten Speichertechnologien sind wir Lichtjahre entfernt.

Weiter möchten wir Ihnen vor Augen halten, dass die Windenergie beim aktuellen Bestand von etwa 25000 WKA bundesweit weniger als 2% zum Gesamtenergiebedarf beiträgt. Wie viele Windräder sollen wir noch bauen? Wie viel Schaden in Natur und Volkswirtschaft wollen wir noch anrichten?

Bevor wir unsere Landschaften und Wälder auf Jahrzehnte schänden, sollten erst einmal wirkliche Alternativen gefunden werden. Es müssen mögliche, gesundheitliche Risiken durch Infraschall in wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen geklärt werden.

Um es mit den Worten von Herrn Armin Jung zu beschreiben: „Wir befinden uns gerade erst im Jahr 4 der Energiewende.“ Und genau deshalb besteht kein Grund für einen überstürzten Ausbau der Windenergie.
Das Tempo geben momentan die Profiteure vor, welche sich Ihre Subventionspfründe sicher wollen. In Niedersachsen hat der Bundesverband Windenergie sogar teilweise die Gesetzestexte verfasst. Wir betreiben einen hemmungslosen Subventionskapitalismus, den der kleine Mann bezahlt!

Es geht hier offensichtlich nicht um dem Schutz von Mensch, Tier oder Umwelt, sondern ausschließlich die Umsetzung einer rein ideologisch getriebenen Stromwende, bei der einzig und alleine die Subventionsritter profitieren.

Wir fordern Sie deshalb im Namen der Bürger auf

  • Ihre politischen Entscheidungen zu überdenken.
  • einen sofortigen Ausbaustopp zu erwirken
  • ökologische und ökonomische Kriterien statt Planwirtschaft in Betracht zu ziehen
  • innovative Marktwirtschaft zu fördern
  • Klärung der gesundheitlichen Risiken abzuwarten
  • und eine ehrliche, ergebnisorientierte Politik zu betreiben“

 

Unterschriftenübergabe
vlnr: Alexander Meywirth (Aktionsbündnis), Jürgen Zick (SPD, Vorsitzender Ausschuss Wirtschaft und Verkehr), Armin Jung (Bündnis 90/Die Grünen, Umweltausschuss), Wolfgang Fahrenbach und Detlef Ahlborn (beide Aktionsbündnis)

Nervöse Lobbyisten und erstaunliche Parallelen

Seit Anfang des Jahres war von der Gemeindeverwaltung in “Biebertal bei Wetzlar für den 20. März 2015 ein Informationsabend zur Windkraft geplant. Geplant war auch, diese Veranstaltung unter der Leitung von Mitarbeitern von IFOK, einem Beratungsunternehmen aus Düsseldorf durchzuführen, das in Hessen im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Aufgaben zur “Mediation” übernimmt.
Als nun rund eine Woche vor dem langfristig angesetzten Termin bekannt wurde, dass unser Technologiesprecher Dr.-Ing. Detlef Ahlborn auf dieser Veranstaltung einen Vortrag halten würde, wurde der Bürger- Informationsabend kurzerhand abgesagt. Die Mediatoren drohten der Gemeinde gar mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit, wenn man Herrn Dr. Ahlborn die Chance geben würde, einen Vortrag zu halten.”

Erschienen auf Vernuftkraft.de -> den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen.

Das sind erstaunliche Parallelen zur Absage der Befürworter im Werra-Meißner-Kreis. Haben doch Herr Lothar Quanz (SPD), Dr. Rainer Wallmann (Grüne) und Lothar Seeger (SPD) Ihre Teilnahme zur geplanten Podiumsdiskussion abgesagt.

Lothar Quanz hatte andere Termine, aber unserer Bitte um Entsendung eines Stellvertreters nicht entsprochen.
Lothar Seeger wollte sich die Diskussion (Zitat) “als Ehrenamtlicher nicht geben”.
Dr. Rainer Wallmann hat dann als Begründung geäussert, dass er dann auch nicht kommen wolle und die Zusammensetzung des Podiums für fragwürdig empfunden.

Diese Herren stellen sich, wie auch jene aus Biebertal, damit selbst eine Bankrotterklärung aus! Offensichtlich können diejenigen, welche sich vehement für den Ausbau der Windenergie einsetzen, Ihre Argumente nicht belegen und vor Ihren Wählern zu verteidigen – wiegt man sich doch in der Sicherheit der Panikmache um den CO2-Ausstoss. Meist fehlt es an mathematischen und physikalischen Grundkenntnissen oder schlicht gesundem Menschenverstand.

Infoveranstaltung in Großalmerode

Infoveranstaltung PRO Kaufunger Wald

Zu Gast sind:
Helmut Heiderich (CDU)
MdB, Ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss, Ordentliches Mitglied Finanzkommission, Stellvertretendes Mitglied Sportausschuss und im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung.

Mario Klotzsche (FDP)
MdL, Abgeordneter im Kreistag Fulda, seit 2008 als Vorsitzender der FDP Fraktion

Dr.-Ing. Detlef Ahlborn
Gründungsmitglied der Bundesinitative Vernuftkraft.de, Gründungsmitglied der BI PRO Hirschberg – Kaufunger Wald und Verfasser diverser wissenschaftlicher Artikel zum Thema Windkraft

Es erscheinen nicht:
Lothar Quanz (SPD)
MdL (terminlich leider verhindert)

Lothar Seeger (SPD)
Vorsitzender  des Haupt- und Planungsausschusses der Regionalversammlung Nordhessen und Kreistagsabgeordneter
(hat unsere Einladung nicht „akzeptiert“ und möchte sich nicht der öffentlichen Diskussion stellen)

Dr. Rainer Wallmann (Grüne)
Erster Kreisbeigeordneter und Umwweltdezernent im Werra-Meißner-Kreis
(findet die Zusammensetzung des Podiums fragwürdig und wäre nur gekommen, wenn die verantwortlichen Landtagsabgeordneten auf dem Podium sitzen)

Wie bereits angekündigt, war eine Podiumsdiskussion geplant. Da sich die eingeladenen Befürworter aus der Politik einer öffentlichen Diskussion nicht stellen wollen, halten wir daher eine Informationsveranstaltung ab.

Das Aktionsbündnis Kaufunger Wald verurteilt ausdrücklich, dass Diskussionen mit uns nur unter Ausschluss stattfinden, nachdem von der Politik bereits alles beschlossen wurde.
Weiterhin halten wir es für eine Verpflichtung, dass die gewählten Vertreter den Bürgern (und Wählern!) bei solch drastischen Eingriffen in die Natur, Landschaft, Lebensraum und letzlich auch den Geldbeutel Rede und Antwort stehen.
Offensichtlich sind die Sorgen der Bürger den Verantwortlichen egal. Man argumentiert immer, es gäbe einen breiten Konsens. Offensichtlich gibt es diesen Konsens nicht. Warum sonst formieren sich hunderte Bürgerinitiativen gegen den sinnlosen Ausbau von Windkraftanlagen.

Darüber und über weitere Themen möchten wir gerne am 10. März diskutieren.

Nachtrag:
Im Extra Tip vom 29.02.2015 wurden uns diffamierende Methoden vorgeworfen. Die Richtigstellung dazu können Sie hier nachlesen.

Große Podiumsdiskussion in Großalmerode

Am 10. März 2015 veranstaltet das Aktionsbündnis PRO Kaufunger Wald eine Podiumsdiskussion zum Thema Windkraft im Kaufunger Wald. Verschiedene Politiker sind eingeladen zu diskutieren und sich den Fragen der Bürger zu stellen.

Die Veranstaltung findet im Rathaussaal Großalmerode statt. Start ist um 19:00 h.

Weitere Details geben wir noch bekannt.

Politik entlarvt sich selbst!

Es geht nicht um einen sinnvollen Ausbau mit Augenmaß, wie uns die sogenannte Energiewende immer verkauft werden soll. Das schreibt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung auf seiner Internetseite. Hier spricht man von „vorantreiben“, was in der Tat so ist.

„Windräder sollen dort entstehen, wo sie am ergiebigsten sind und wo es die geringsten Konflikte mit dem Naturschutz und anderen Belangen gibt.“

Auch hier zeigt sich wieder, dass die Öffentlichkeit für dumm verkauft werden soll!
Es ist erst wenige Jahre her, da lobte sich die Politik, allen voran „Die Grünen“, viel für den Naturschutz getan zu haben. Es wurden reihenweise FFH-Gebiete ausgelobt. Doch davon will man heute bereits nichts mehr wissen. Die Gebiete stehen nämlich dem Windradwahn im Weg! Damit das planwirtschaftliche Ziel 2% der hessichen Landesfläche mit Windrädern zuzubauen erreicht werden kann, werden die Kriterien aufgeweicht und es entstehen Windparks in besonders schützenswerten Lebenräumen.
Die Belange der Bürger interessieren auch keinen. Man wird zwar angehört, hinter verschlossenen Türen ist seitens der Politik aber bereits alles in trockenen Tüchern. Die Transparenz ist schlichtweg nicht vorhanden.

Hier geht´s zur Pressemeldung:
https://wirtschaft.hessen.de//presse/pressemitteilung/hessen-treibt-die-energiewende-voran

Eine furchtbare Zerstörung, gebilligt vom Forst!

So sieht die Realität aus! Nachfolgend zeigen wir Ihnen Bilder der Bauarbeiten eines Windindustriegebietes im Wald bei Losheim.
Hessen Forst billigt diese furchtbare Zerstörung ausdrücklich! Herr Günter Groß vom Forstamt Hessisch Lichtenau hat das in Großalmerode bereits lautstark und mit fragwürdigen Argumenten verteidigt. Der Forst erhält hohe Pachten, 30.000 – 50.000 € / Jahr und Anlage. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man muss sich vor Augen halten, dass dies alles im Namen des Naturschutzes geschieht, im Kaufunger Wald sogar in einem FFH Gebiet mit Schwarzstorch und Luchs.

Man muss kein Fachmann sein um zu sehen, dass man das Volk für dumm verkaufen will!

Mit freundlicher Genehmigung von www.froehnerwald.de

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Ein Schuss in den Wind

Als Schuss in den Wind kann man wohl die Informationsveranstaltung der HSE am 03. September im Rathaussaal Großalmerode bezeichnen.

Einige Mitstreiter haben sich bereits vor Beginn der Veranstaltung vor dem Rathaus versammelt und ihren Unmut mit diversen Plakaten geäußert.

Protest vor dem Rathaus
Protest vor dem Rathaus

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde die Veranstaltung eröffnet. Sogleich gab es lautstarken Protest. Die Herren von HSE haben mehrfach darauf hingewiesen, dass im Anschluss Zeit für eine Diskussionsrunde sei.

Seitens der HSE wurde versucht, die üblichen Fehlinformationen weiterzugeben. Die gut informierten Bürger ließen sich aber nicht für dumm verkaufen und brachten direkt Gegenargumente. Im Grunde kann lässt sich sagen, die gesamte Veranstaltung war eine Diskussionsrunde, was dem Veranstalter sichtlich nicht gefiel.

Mehr als erstaunt waren viele Bürger als Günter Groß von Hessenforst den Bau der Anlagen im Naturpark lautstark damit rechtfertigte, dass in Garzweiler ein Loch so groß wie der gesamte Kaufunger Wald für die Kohlegewinnung gegraben wurde. Der Kaufunger Wald sei schließlich früher komplett den Waldgläßnern zum Opfer gefallen und jetzt wieder intakt, daher würden die WKA keine Zerstörung bedeuten. Der Hessen-Forst rechtfertigt also den Ausbau der Windenergie in FFH-Gebieten (http://www.ffh-gebiete.info/) damit, dass an anderer Stelle bzw. vor hunderten Jahren viel schlimmere Schändungen stattfanden. Eine äusserst fragwürde These, die der Hessenforst da vertritt.

Enoch zu Guttenberg hat es in einer seiner Reden auf den Punkt gebracht: „Es geht um Geld, Geld und noch mehr Geld!“

Als Fazit können wir festhalten, dass wir seit dieser Veranstaltung einen deutlichen Zulauf an Mitstreitern und Unterstützern haben!

vernunftkraft
Vernunftkraft!

Das schreibt vernuftkraft.de: http://www.vernunftkraft.de/luchse-ausrotten-bringt-imagegewinn-zur-logik-der-energiewende/