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Wie ist das eigentlich mit der Stromversorgung in Deutschland?

Bekommen unseren Strom demnächst zugeteilt?

Jemanden mit Strom zu versorgen bedeutet, die Stromlieferung unterbrechungsfrei aufrecht zu erhalten.
Um zu verdeutlichen, welche Quelle wie viel einspeist und wann wie viel Strom benötigt wird, soll die folgende Grafik dienen:

Einspeisung im Dezember 2015(Quelle: www.agora-energiewende.de)
Die Grafik zeigt die Einspeisung von konventionellen Kraftwerken, sowie Windindustrie- und Photovoltaikanlagen. Es ist deutlich zu sehen, dass die Einspeisung der gesamten Windenergie alleine im Dezember 2015 3x auf etwa 1,5 GW eingebrochen ist. Gleichzeitig lag der Verbrauch bei ca. 56 GW. Eine Versorgung durch diese Stromquellen ist also nicht gegeben. Auch ein weiterer Ausbau behebt dieses Problem nicht, denn 50.000 Windräder produzieren bei Windstille genauso wenig Strom wie ein einziges – nämlich nichts!
Seitens der Windkraftlobby und Energiegenossenschaften wird hartnäckig die These hochgehalten, dass der Wind immer irgendwo weht. Das ist gelogen! Man muss sich dazu lediglich die oben gezeigte Grafik ansehen. Selbst auf hoher See ist das nicht der Fall, wie ein Artikel aus dem Spiegel kürzlich berichtete: https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2015/53/140604204

Der Wind weht zufällig stark oder schwach und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Das bedeutet, bei starken Windverhältnissen haben wir eine große Stromproduktion der Windmühlen, bei Flaute praktisch keine! Bei starkem Wind müssen Kraftwerke innerhalb kürzester Zeit abgeregelt werden. Das stellt die Netzbetreiber vor enorme Herausforderungen. Ein Blackout wird immer wahrscheinlicher. Je mehr Windindustrieanlagen gebaut werden, desto gravierender wird das Problem. Siehe auch http://www.vernunftkraft.de/windkraft-versus-wuerfeln/
Die Wetzlarer Neue Zeitung veröffentlichte am 28.12.2015 einen hochinteressanten und gleichzeitig besorgniserregenden Artikel: http://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-Die-Zukunft-kann-duester-werden-_arid,613216.html
Darin heißt es: „Ist der Überlast durch das Abschalten von Wind- und Solaranlagen oder Umleitungen nicht mehr beizukommen, dann werden Verbraucher künftig abgeschaltet oder komplette Stromtrassen vorübergehend stillgelegt. Ob es sich dabei um einzelne größere Abnehmer oder gleich ganze Stadtteile handelt, wird von der Größe der Überlast abhängen.“
Hier wird also offen über eine Rationalisierung von Strom geredet! Was das für den Wirtschaftsstandort Deutschland, die Sicherheit und unseren Wohlstand bedeutet, will man sich gar nicht ausmalen! Zustände wie diese herrschen in Entwicklungsländern!

Das wir mit der sogenannten Energiewende sehendes Auges in eine Sackgasse rennen, hat kürzlich EON Aufsichtsrat Werner Wenning geäußert: Die Energiewende ist Murks! (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/eon-aufsichtsratschef-werner-wenning-rechnet-ab-a-1069550.html#ref=rss).
Nun könnte man behaupten, dass getroffene Hunde bellen. Man sollte allerdings einmal seine Augen öffnen, die Daten analysieren und VERNÜNFTIG und mit VERSTAND sein Urteil fällen. In einer ideologiegetriebenen Energiepolitik wird vieles möglich, was vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätten. Z. B. setzen sich „Die Grünen“ für die Industrialisierung unserer Wälder ein und werden vom BUND, NABU und Greenpeace noch jubelnd unterstützt.
Die Vergangenheit hat uns eindrücklich gezeigt, wohin eine unvernünftige, ideologiegetriebene Politik führt.