Schlagwort-Archive: Kaufunger Wald

Beteiligung der Stadt Großalmerode am Windindustriegebiet Hausfirste?

Lange Zeit war es still um die Windindustriegebiete im Kaufunger Wald. Leider konnten wir den Bau des Zappelstromgenerators Hausfirste nicht verhindern, das zweite Industriegebiet auf dem Kreuzstein ist bereits im Bau und der erste Turm wächst aus dem Boden.

Obwohl sich die Stadtverordnetenversammlung in Großalmerode seinerzeit  gegen den Ausbau von Windkraft ausgesprochen hat, wurde von der Verwaltung ein – nicht ganz neuer – Ball ins Spiel gebracht. „Großalmerode darf sich zum erlesenen Kreis derer zählen, die sich am Windpark Hausfirste beteiligen dürfen“, so Bürgermeister Nickel in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.
Es sollte darüber abgestimmt werden, ob die Verwaltung einen Gutachter bestellen darf, der die betriebswirtschaftlichen Daten des Windparks Hausfirste bewertet, um im Nachgang über eine Beteiligung der Stadt abzustimmen. Obwohl es eine einstimmige Resolution  gegen die Windkraft gibt, scheinen einige Stadtverordnete einzuknicken, wenn Entega mit Geld winkt. Es gibt unzählige Beispiele, bei denen die „Anleger“ in die Röhre gucken. Der kritische Punkt dieses Geschäftes ist, dass die Stadt praktisch als Unternehmer in diese Firma einsteigt und somit das volle unternehmerische Risiko trägt. Das bedeutet, dass die Stadt an möglichen Gewinnen beteiligt wird, aber auch an wahrscheinlichen Verlusten.
Da dieses Thema von den Stadtverordneten entschieden werden muss, wurde eine Abstimmung nun in die Stadtverordnetenversammlung verlegt.
Am 30.03.2017 findet um 19:30 Uhr eine öffentliche Stadtverordnetenversammlung in der neuen Aula im B-Trakt der Valentin Traudt Schule statt in welcher dieses Thema diskutiert wird. Es wird sicher spannend.

Hier noch ein passender Beitrag vom SWR.

Willkommen im Industriegebiet Kaufunger Wald – die Versprechen und die Tatsachen

Die nachfolgenden Bilder wurden am 10.04.2016 im ehemaligen Naturpark Kaufunger Wald aufgenommen. Im Vorfeld wurden seitens der Investoren, der Genehmigungsbehörde und Hessen Forst einige Zusagen getroffen, was den Natur- und Artenschutz angeht. Wir haben das mal unter die Lupe genommen.

Von vorne herein beklagten wir, dass bereits die Zuwegung einen erheblichen Eingriff in den Naturpark darstelle, was vom Hessen Forst, namentlich Herrn Günther Groß, vehement bestritten wurde. Wörtlich sagte Herr Groß: „Wir benötigen lediglich 3 m – 3 m – mehr nicht. Ausserdem werden fast ausschließlich vorhandene Forstwege genutzt.“ Die nachfolgenden Bilder strafen Herrn Groß jedoch Lügen. Die „Wege“ sind größtenteils 4 – 5 m, teilweise gar 6 m breit!

Wir zweifeln eine lückenlose Überwachung der Genehmigungsbehörde an. An mehreren Stellen sind nicht unerhebliche Ölflecken zu finden. Wir fanden sogar eine nicht ganz leere Fettkartusche und jede Menge Müll-Hinterlassenschaften der Bauarbeiter! Dabei muss man danach noch nicht mal suchen.

Erst nachdem einige unserer Kritikpunkte auf Nachfrage der HNA von derselben an die betreffenden Stellen weitergeleitet wurden, hat man reagiert. So stehen nun überall Schilder mit einer Geschwindigkeitbegrenzung von 10 km/h im Industriegebiet. Es ist uns bekannt, dass sich mehrfach Wanderer und Spaziergänger über den „rasenden“ Baustellenverkehr beschwert haben.
Nach massiven Beschwerden von Anwohnern und nachdem sich ein Sattelzug und ein Betonmischer festgefahren haben und letzterer fast umgekippt ist, wurde ein Ampelverkehr eingerichtet.

Anhand der folgenden Bilder kann man erahnen, wie viele LKW täglich zum Abtransport des Abraums und Anlieferung von Material durch den Wald fahren.

Nochmal zu Erinnerung:

Dieses Schild steht am Eingang des Kaufunger Waldes, erstellt vom Hessen Forst und dem RP Kassel.

Dieses Schild steht am Eingang des Kaufunger Waldes, erstellt vom Hessen Forst und dem RP Kassel.

Wanderung zur Baustelle des Windindustriegebietes Hausfirste

Am 20.02.2016 trafen sich Mitglieder des Aktionsbündnisses Kaufunger Wald mit Florian Rentsch (MdL, FDP), Mitgliedern der FDP und FWG im Werra-Meißner-Kreis, WG Großalmerode und interessierten Bürger zur Wanderung in das künftige Windindustriegebiet Hausfirste der ENTEGA mitten im Naturpark Kaufunger Wald.
(Anmerkung: Ökotest hat den „Ökostrom“ von ENTEGA mit „sehr gut“ getestet. Das sollte  einem, angesichts der Bilder, zu denken geben!)

Ziel war es, sich ein Bild des Baufortschrittes und der Zerstörung vor Ort zu machen.
Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde im Gasthaus „Zur Krone“ in Großalmerode.  Alle Beteiligten sind sich einig, dass das EEG nicht zielführend ist und sofort abgeschafft werden muss.

Neue Bilder von der Baustelle Windindustriegebiet Hausfirste

Lieber Leser,

die nachfolgenden Bilder wurden am Wochenende im Wanderparadies Naturpark Kaufunger Wald, ein FFH Gebiet, aufgenommen.  Es handelt sich um 10 Baustellen von Windindustrieanlagen, die „grünen Naturstrom“ erzeugen. Wenn Sie Ihr schlechtes Gewissen damit loswerden möchten, sogenannten Ökostrom oder Naturstrom zu kaufen, schauen Sie sich bitte die unten stehenden Bilder an!

Nein, keines dieser Windräder ersetzt auch nur ein Atomkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk.

 

Bitte schauen Sie sich folgendes Video an. Ähnlich verhält es sich mit Kohlekraftwerken. Wir sind erst am Anfang des Wahnsinns. Bitte stellen Sie sich vor, wie unser Land in wenigen Jahren aussehen wird.

Neue Bilder von der Baustelle Windindustriegebiet Hausfirste

Auf dem Weg vom Umschwang zum Mühlenstein kamen und Wanderer entgegen und fragten, ob wir wüssten, welche Schlammschlacht uns erwartet. Sie würden in 3 Jahren nochmal kommen und sich das ansehen, wenn die Türme stehen.

Vermutlich werden sie danach nicht mehr zum Wandern kommen…

 

Schändung der Natur unter dem Deckmantel der Energiewende

Folgende Bilder entsprechen den Tatsachen. Die Windräder wurden nicht in die Bilder montiert!
Bei den „vorher“ Bildern wurden die Windmühlen rausretuschiert, damit man sehen kann, wie schön es einmal war.

So sieht Naturschutz in Deutschland mittlerweile aus. Die einschlägigen Organisationen wie BUND, NABU und HGON sehen tatenlos zu, bzw. unterstützten das Vorgenen. Man lässt sich auch gerne dafür bezahlen, dass keine Klage erhoben wird.

Danke Hermann Dirr für die „beeindruckende“ Präsentation!

 

1300 Unterschriften übergeben

Am 22. Mai 2015 bekam das Aktionsbündnis PRO Kaufunger Wald die Möglichkeit, die gesammelten Unterschriften und roten Karten an die Vorsitzenden des Umweltauschusses und des Auschusses für Wirtschaft und Verkehr zu überreichen.

Wegen „erheblicher rechtlicher Bedenken“ durfte das Statement leider nicht verlesen werden. Kurzerhand konnte noch organisiert werden, den Text zu fotokopieren. Die Kopien wurden den Mitgliedern der Ausschüsse ausgehändigt

„Vielen Dank, dass Sie dem Aktionsbündnis Kaufunger Wald die Gelegenheit geben, die Unterschriftenlisten und roten Karten heute zu überreichen.

Das Aktionsbündnis besteht aus Bürgerinitiativen und Bürgern aus fast allen Ortschaften rund um dem Kaufunger Wald. Seit mittlerweile mehr als 2 Jahren setzen wir uns gegen den Ausbau der Windstromerzeugung im Kaufunger Wald und im weiteren Umland ein. In diesem Zuge haben wir ca. 1300 Unterschriften gegen den Ausbau gesammelt, die wir Ihnen heute überreichen. Damit wollen wir deutlich machen, dass es eben keinen breiten Konsens in der Bevölkerung gibt, wie es gerne dargestellt wird. Bundesweit haben sich in zwei Jahren über 500 Bürgerinitiativen gegen den Windwahn gegründet. Das sollte der Politik zu denken geben. In vielen Orten im Land werden in den Kommunalparlamenten Beschlüsse gegen den Ausbau gefasst. Alle Akteure und Parteien im Kreis sollten bedenken, dass nächstes Jahr hier Kommunalwahlen sind. Einige politische Gruppierungen und auch einzelne Politiker der Region können sich schon mal warm anziehen! Wir werden energisch daran arbeiten, hier Mehrheiten zu ändern. Dieses Thema hat nicht nur anderenorts schon Mehrheiten gekippt!

Um das planwirtschaftliche Ziel zu erreichen, 2% der Landesfläche für den Bau von Windkraftanlagen freizugeben, werden reihenweise Tabus des Natur- und Umweltschutzes aufgeweicht und aufgehoben. Die Ironie dabei ist, dass zerstört wird, was eigentlich geschützt werden soll! Wir opfern unsere schönsten und wertvollsten Landschaften für eine absolut unzuverlässige und unwirtschaftliche Art Strom zu erzeugen. Vor wenigen Jahren konnten die Grünen nicht genug FFH-Gebiete ausrufen. Diese besonders schützenswerten Gebiete spielen heute im grünen Bewusstsein keine Rolle mehr. Hier im Kreis haben sich Kommunalpolitiker daran beteiligt, das FFH Gebiet Werra- Wehretal für Windräder freizugeben. Dieses FFH Gebiet finden Sie beim Bundesamt für Naturschutz unter den 30 Hotspots der Biodiversität. Inzwischen Heimat von Luchsen, Schwarzstorch, Rotmilan… Und die Kommunalpolitik gibt unsere Landschaft als Industriegebiet frei. Einigen von Ihnen wünschen wir von Herzen, dass Sie solche Entscheidungen bald aus der Opposition heraus überdenken dürfen!

Wir möchten Ihnen nochmals in Erinnerung rufen, dass diese ominösen 2% in keinem Gesetz niedergeschrieben sind. Sie sind eine politische Willenserklärung, also rechtlich nicht bindend, auch wenn das gerne so dargestellt wird!

Dass eine sichere Stromversorgung mit Windenergie nicht möglich ist, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Aus dem trivialen Grund, dass kein Strom erzeugt wird, wenn der Wind nicht weht. Es ist ebenso unerträglich wie erbärmlich, wenn sich Hochschulangestellte dafür hergeben und öffentlich behaupten, ein weiterer Zubau von Windrädern würde das Gezappel des Stroms glätten, obwohl das Gegenteil nicht nur mathematisch, sondern auch empirisch erwiesen ist. Hier wird gelogen und dreist gefälscht, dass es einem die Sprache verschlägt!

Von adäquaten Speichertechnologien sind wir Lichtjahre entfernt.

Weiter möchten wir Ihnen vor Augen halten, dass die Windenergie beim aktuellen Bestand von etwa 25000 WKA bundesweit weniger als 2% zum Gesamtenergiebedarf beiträgt. Wie viele Windräder sollen wir noch bauen? Wie viel Schaden in Natur und Volkswirtschaft wollen wir noch anrichten?

Bevor wir unsere Landschaften und Wälder auf Jahrzehnte schänden, sollten erst einmal wirkliche Alternativen gefunden werden. Es müssen mögliche, gesundheitliche Risiken durch Infraschall in wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen geklärt werden.

Um es mit den Worten von Herrn Armin Jung zu beschreiben: „Wir befinden uns gerade erst im Jahr 4 der Energiewende.“ Und genau deshalb besteht kein Grund für einen überstürzten Ausbau der Windenergie.
Das Tempo geben momentan die Profiteure vor, welche sich Ihre Subventionspfründe sicher wollen. In Niedersachsen hat der Bundesverband Windenergie sogar teilweise die Gesetzestexte verfasst. Wir betreiben einen hemmungslosen Subventionskapitalismus, den der kleine Mann bezahlt!

Es geht hier offensichtlich nicht um dem Schutz von Mensch, Tier oder Umwelt, sondern ausschließlich die Umsetzung einer rein ideologisch getriebenen Stromwende, bei der einzig und alleine die Subventionsritter profitieren.

Wir fordern Sie deshalb im Namen der Bürger auf

  • Ihre politischen Entscheidungen zu überdenken.
  • einen sofortigen Ausbaustopp zu erwirken
  • ökologische und ökonomische Kriterien statt Planwirtschaft in Betracht zu ziehen
  • innovative Marktwirtschaft zu fördern
  • Klärung der gesundheitlichen Risiken abzuwarten
  • und eine ehrliche, ergebnisorientierte Politik zu betreiben“

 

Unterschriftenübergabe
vlnr: Alexander Meywirth (Aktionsbündnis), Jürgen Zick (SPD, Vorsitzender Ausschuss Wirtschaft und Verkehr), Armin Jung (Bündnis 90/Die Grünen, Umweltausschuss), Wolfgang Fahrenbach und Detlef Ahlborn (beide Aktionsbündnis)

Stellungnahmen zur 2. Offenlegung zum Download

Für alle, die gerne eine Stellungnahme zur 2. Offenlegung  Teilregionalplan Nordhessen abgeben möchten, aber nicht wissen wie sie das am Besten anstellen, haben wir ein Ankreuzformular vorgefertigt. Dieses kann heruntergeladen und am Bildschirm ausgefüllt und ausgedruckt, oder ausgedruckt und per Hand ausgefüllt werden.

Die Stellungnahmen zum Teilregionalplan können Sie hier herunterladen. (Abgabefrist: 29.05.2015!) Vorrangflächen
ESW_12a Hausfirste
ESW_12b Langenberg
ESW_12c Schwarzenberg
ESW_14 Kreuzstein (Moskau, Zollstock)

Sie können die Vorrangfläche auf den Stellungnahmen zusammen angeben oder für jede Vorrangfläche eine Stellungnahme abgeben (empfohlen).
Noch besser ist es, einen selber verfassten Text abzugeben.
Die Stellungnahmen können Sie entweder selber zum Regierungspräsidium Kassel schicken, oder bei Mitgliedern der BI´s abgeben.

Hier stehen die offiziellen Karten mit den Vorranggebieten zum Download bereit.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Bürgerversammlung in Großalmerode

Auf Einladung des Stadtverordneten-Vorstehers findet in Großalmerode eine

Bürgerversammlung zum Thema

Windkraft im Kaufunger Wald“ statt.

7. Mai 2015 im großen Rathaussaal um 19:00 Uhr

Gehen Sie hin, bilden Sie sich Ihr Urteil, äußern Sie Ihre Meinung.

Helfen Sie unsere Heimat zu retten und informieren Sie sich über die Möglichkeiten.

Das Foto entstand am 24.04.2015 an der WKA-Baustelle Rohrberg bei Hirschhagen.

Nervöse Lobbyisten und erstaunliche Parallelen

Seit Anfang des Jahres war von der Gemeindeverwaltung in “Biebertal bei Wetzlar für den 20. März 2015 ein Informationsabend zur Windkraft geplant. Geplant war auch, diese Veranstaltung unter der Leitung von Mitarbeitern von IFOK, einem Beratungsunternehmen aus Düsseldorf durchzuführen, das in Hessen im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Aufgaben zur “Mediation” übernimmt.
Als nun rund eine Woche vor dem langfristig angesetzten Termin bekannt wurde, dass unser Technologiesprecher Dr.-Ing. Detlef Ahlborn auf dieser Veranstaltung einen Vortrag halten würde, wurde der Bürger- Informationsabend kurzerhand abgesagt. Die Mediatoren drohten der Gemeinde gar mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit, wenn man Herrn Dr. Ahlborn die Chance geben würde, einen Vortrag zu halten.”

Erschienen auf Vernuftkraft.de -> den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen.

Das sind erstaunliche Parallelen zur Absage der Befürworter im Werra-Meißner-Kreis. Haben doch Herr Lothar Quanz (SPD), Dr. Rainer Wallmann (Grüne) und Lothar Seeger (SPD) Ihre Teilnahme zur geplanten Podiumsdiskussion abgesagt.

Lothar Quanz hatte andere Termine, aber unserer Bitte um Entsendung eines Stellvertreters nicht entsprochen.
Lothar Seeger wollte sich die Diskussion (Zitat) “als Ehrenamtlicher nicht geben”.
Dr. Rainer Wallmann hat dann als Begründung geäussert, dass er dann auch nicht kommen wolle und die Zusammensetzung des Podiums für fragwürdig empfunden.

Diese Herren stellen sich, wie auch jene aus Biebertal, damit selbst eine Bankrotterklärung aus! Offensichtlich können diejenigen, welche sich vehement für den Ausbau der Windenergie einsetzen, Ihre Argumente nicht belegen und vor Ihren Wählern zu verteidigen – wiegt man sich doch in der Sicherheit der Panikmache um den CO2-Ausstoss. Meist fehlt es an mathematischen und physikalischen Grundkenntnissen oder schlicht gesundem Menschenverstand.

Infoveranstaltung in Großalmerode

Infoveranstaltung PRO Kaufunger Wald

Zu Gast sind:
Helmut Heiderich (CDU)
MdB, Ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss, Ordentliches Mitglied Finanzkommission, Stellvertretendes Mitglied Sportausschuss und im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung.

Mario Klotzsche (FDP)
MdL, Abgeordneter im Kreistag Fulda, seit 2008 als Vorsitzender der FDP Fraktion

Dr.-Ing. Detlef Ahlborn
Gründungsmitglied der Bundesinitative Vernuftkraft.de, Gründungsmitglied der BI PRO Hirschberg – Kaufunger Wald und Verfasser diverser wissenschaftlicher Artikel zum Thema Windkraft

Es erscheinen nicht:
Lothar Quanz (SPD)
MdL (terminlich leider verhindert)

Lothar Seeger (SPD)
Vorsitzender  des Haupt- und Planungsausschusses der Regionalversammlung Nordhessen und Kreistagsabgeordneter
(hat unsere Einladung nicht „akzeptiert“ und möchte sich nicht der öffentlichen Diskussion stellen)

Dr. Rainer Wallmann (Grüne)
Erster Kreisbeigeordneter und Umwweltdezernent im Werra-Meißner-Kreis
(findet die Zusammensetzung des Podiums fragwürdig und wäre nur gekommen, wenn die verantwortlichen Landtagsabgeordneten auf dem Podium sitzen)

Wie bereits angekündigt, war eine Podiumsdiskussion geplant. Da sich die eingeladenen Befürworter aus der Politik einer öffentlichen Diskussion nicht stellen wollen, halten wir daher eine Informationsveranstaltung ab.

Das Aktionsbündnis Kaufunger Wald verurteilt ausdrücklich, dass Diskussionen mit uns nur unter Ausschluss stattfinden, nachdem von der Politik bereits alles beschlossen wurde.
Weiterhin halten wir es für eine Verpflichtung, dass die gewählten Vertreter den Bürgern (und Wählern!) bei solch drastischen Eingriffen in die Natur, Landschaft, Lebensraum und letzlich auch den Geldbeutel Rede und Antwort stehen.
Offensichtlich sind die Sorgen der Bürger den Verantwortlichen egal. Man argumentiert immer, es gäbe einen breiten Konsens. Offensichtlich gibt es diesen Konsens nicht. Warum sonst formieren sich hunderte Bürgerinitiativen gegen den sinnlosen Ausbau von Windkraftanlagen.

Darüber und über weitere Themen möchten wir gerne am 10. März diskutieren.

Nachtrag:
Im Extra Tip vom 29.02.2015 wurden uns diffamierende Methoden vorgeworfen. Die Richtigstellung dazu können Sie hier nachlesen.

Große Podiumsdiskussion in Großalmerode

Am 10. März 2015 veranstaltet das Aktionsbündnis PRO Kaufunger Wald eine Podiumsdiskussion zum Thema Windkraft im Kaufunger Wald. Verschiedene Politiker sind eingeladen zu diskutieren und sich den Fragen der Bürger zu stellen.

Die Veranstaltung findet im Rathaussaal Großalmerode statt. Start ist um 19:00 h.

Weitere Details geben wir noch bekannt.

Politik entlarvt sich selbst!

Es geht nicht um einen sinnvollen Ausbau mit Augenmaß, wie uns die sogenannte Energiewende immer verkauft werden soll. Das schreibt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung auf seiner Internetseite. Hier spricht man von „vorantreiben“, was in der Tat so ist.

„Windräder sollen dort entstehen, wo sie am ergiebigsten sind und wo es die geringsten Konflikte mit dem Naturschutz und anderen Belangen gibt.“

Auch hier zeigt sich wieder, dass die Öffentlichkeit für dumm verkauft werden soll!
Es ist erst wenige Jahre her, da lobte sich die Politik, allen voran „Die Grünen“, viel für den Naturschutz getan zu haben. Es wurden reihenweise FFH-Gebiete ausgelobt. Doch davon will man heute bereits nichts mehr wissen. Die Gebiete stehen nämlich dem Windradwahn im Weg! Damit das planwirtschaftliche Ziel 2% der hessichen Landesfläche mit Windrädern zuzubauen erreicht werden kann, werden die Kriterien aufgeweicht und es entstehen Windparks in besonders schützenswerten Lebenräumen.
Die Belange der Bürger interessieren auch keinen. Man wird zwar angehört, hinter verschlossenen Türen ist seitens der Politik aber bereits alles in trockenen Tüchern. Die Transparenz ist schlichtweg nicht vorhanden.

Hier geht´s zur Pressemeldung:
https://wirtschaft.hessen.de//presse/pressemitteilung/hessen-treibt-die-energiewende-voran

Eine furchtbare Zerstörung, gebilligt vom Forst!

So sieht die Realität aus! Nachfolgend zeigen wir Ihnen Bilder der Bauarbeiten eines Windindustriegebietes im Wald bei Losheim.
Hessen Forst billigt diese furchtbare Zerstörung ausdrücklich! Herr Günter Groß vom Forstamt Hessisch Lichtenau hat das in Großalmerode bereits lautstark und mit fragwürdigen Argumenten verteidigt. Der Forst erhält hohe Pachten, 30.000 – 50.000 € / Jahr und Anlage. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man muss sich vor Augen halten, dass dies alles im Namen des Naturschutzes geschieht, im Kaufunger Wald sogar in einem FFH Gebiet mit Schwarzstorch und Luchs.

Man muss kein Fachmann sein um zu sehen, dass man das Volk für dumm verkaufen will!

Mit freundlicher Genehmigung von www.froehnerwald.de

1radlader-im-wald 2verwuestung-des-waldes 3verwuestung-des-waldes 4bau-zuwegung 5zerstörung-durch-windkraft 6nur-vier-meter 7highway-to-hell 8energiewende-festgefahren 9baugrube-im-wald 10grossbaustelle-energiewende 12industriegebiet-wald

Vernunftkraft lobt Resolution

vernunftkraft.deDie Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik lobt auf seiner Seite vernunftkraft.de die Resolution der Großalmeröder Stadtverordneten.

Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht! Immer mehr Politiker in der Bundesrepublik trauen sich gegen den Wahnsinn aufzustehen. Es gab auch schon Parteiausschlüsse deswegen. Das zeigt mit welchen Bandagen gekämpft wird.

Wir haben höchsten Respekt vor jedem Politiker, egal welcher Partei oder politischen Ebene, der sich entscheidet nach seinem besten Wissen und Gewissen zu handeln und sich nicht dem Fraktionszwang unterwirft!

Es sei noch angemerkt, dass die Resolution nicht nur von der SPD-Fraktion, sondern von allen Fraktionen (SPD, CDU und FWG) beschlossen wurde.

Informationsveranstaltung am 27.11.2014 in Nieste

Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Bau von Windkraftanlagen  im Kaufunger Wald

Hiermit laden wir alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Nieste, sowie die betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus unseren Nachbargemeinden zu einer Informationsveranstaltung

am Donnerstag, den 27.11.2014 um 19.00 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus, Wilhelm-Heitmann-Platz 3, 34329 Nieste.

ein.

•    Wird in Nordhessen eine am Gemeinwohl ausgerichtete Energiepolitik betrieben?
•    Zahlen Strombezieher zu hohe Stromrechnungen für nicht gelieferten Strom?
•    Wird das Naturschutzgebiet Kaufunger Wald zerstört, um windigen Finanzinvestoren die „Taschen“ zu füllen?

Dr. -Ing. Detlef Ahlborn von der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V. wird einen Vortrag halten, sowie kritisch über den bisherigen Sachstand „Bau von Windkraftanlagen“ in der Region Nordhessen und im Kaufunger Wald berichten.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen.

Windmessmast im Kaufunger Wald liegt um

Am späten Sonntag Nachmittag (02.11.2014) wurde durch Unbekannte der Windmessmast im Kaufunger Wald auf dem Mühlenstein umgelegt.

Da es bereits zu Anfeindungen und Unterstellungen in verschiedenen Medien kommt, möchten wir dazu Stellung nehmen:

Wir befürworten diese Aktion in keinster Weise! Im Kampf gegen Windmühlen halten wir uns an die rechtsstaatlichen und politischen Möglichkeiten.

Edit: Wir werden ebenfalls rechtsstaatliche Wege nutzen, wenn wir öffentlich diffamiert werden.

 

 

Energiegenossenschaften vor dem Aus?

Wie die HNA berichtet, dürfen Energiegenossenschaften das eingesammelte Geld nicht ohne weiteres in Windparks investieren. Laut dem Bericht dürfen die Genossenschaften keine Anteile an Windparks erwerben, wenn sie nicht als Finanzdienstleister registriert sind. Erfolgt die Registrierung unterliegt man folglich nicht mehr dem sogenannten „grauen“ Finanzmarkt, sondern muss sich der strengen Aufsicht der Bafin stellen.

Herr Gremmels, sind Sie zur Vernuft gekommen?

Vor ein paar Wochen hat sich Timon Gremmels* uns gegenüber noch sehr positiv zu den Windkraftplänen in unserer Region geäußert. Im einem Artikel der HNA vom 09.09.2014 wird berichtet, dass Herr Gremmels nun den hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir dazu aufgefordert, hat das Bauorhaben am Sensenstein zu stoppen.

Sollte Gremmels seine Meinung tatsächlich revidiert haben und zur Vernunft gekommen sein? Das bleibt abzuwarten. Auf der eigenen Homepage wirft Gremmels der CDU jedenfalls ein falsches Spiel und Doppelzüngigkeit vor!

 

*Timon Gremmels, SPD, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Umwelt- und Energiepolitischer Sprecher, Obmann im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Mitglied im Auschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Ein Schuss in den Wind

Als Schuss in den Wind kann man wohl die Informationsveranstaltung der HSE am 03. September im Rathaussaal Großalmerode bezeichnen.

Einige Mitstreiter haben sich bereits vor Beginn der Veranstaltung vor dem Rathaus versammelt und ihren Unmut mit diversen Plakaten geäußert.

Protest vor dem Rathaus
Protest vor dem Rathaus

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde die Veranstaltung eröffnet. Sogleich gab es lautstarken Protest. Die Herren von HSE haben mehrfach darauf hingewiesen, dass im Anschluss Zeit für eine Diskussionsrunde sei.

Seitens der HSE wurde versucht, die üblichen Fehlinformationen weiterzugeben. Die gut informierten Bürger ließen sich aber nicht für dumm verkaufen und brachten direkt Gegenargumente. Im Grunde kann lässt sich sagen, die gesamte Veranstaltung war eine Diskussionsrunde, was dem Veranstalter sichtlich nicht gefiel.

Mehr als erstaunt waren viele Bürger als Günter Groß von Hessenforst den Bau der Anlagen im Naturpark lautstark damit rechtfertigte, dass in Garzweiler ein Loch so groß wie der gesamte Kaufunger Wald für die Kohlegewinnung gegraben wurde. Der Kaufunger Wald sei schließlich früher komplett den Waldgläßnern zum Opfer gefallen und jetzt wieder intakt, daher würden die WKA keine Zerstörung bedeuten. Der Hessen-Forst rechtfertigt also den Ausbau der Windenergie in FFH-Gebieten (http://www.ffh-gebiete.info/) damit, dass an anderer Stelle bzw. vor hunderten Jahren viel schlimmere Schändungen stattfanden. Eine äusserst fragwürde These, die der Hessenforst da vertritt.

Enoch zu Guttenberg hat es in einer seiner Reden auf den Punkt gebracht: „Es geht um Geld, Geld und noch mehr Geld!“

Als Fazit können wir festhalten, dass wir seit dieser Veranstaltung einen deutlichen Zulauf an Mitstreitern und Unterstützern haben!

vernunftkraft
Vernunftkraft!

Das schreibt vernuftkraft.de: http://www.vernunftkraft.de/luchse-ausrotten-bringt-imagegewinn-zur-logik-der-energiewende/

Die Subventionsritter stellen sich vor

Der Energiekonzern HSE AG, welcher aktuell 10 Windkraftriesen im Kaufunger Wald plant, will sein Vorhaben in Großalmerode vorstellen.

Am Mittwoch, den 03. September 2014 um 19:00 Uhr im Rathaussaal Großalmerode sind Interessierte und Stadtparlament zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Wir rufen alle Mitstreiter auf dort zu erscheinen und die Flagge ordentlich auf Gegenwind wehen zu lassen. Banner und Plakete, die den Unmut über die Zerstörung des Naturparks zum Ausdruck bringen, sind erwünscht!

Weitere Information unter http://www.hna.de/lokales/witzenhausen/energiekonzern-will-zehn-windraeder-kaufunger-wald-bauen-3740345.html

 

 

Informationsveranstaltung in Kleinalmerode

Am Freitag, den 08. August 2014um 19:00 Uhr veranstalten wir im Bürgerhaus Kleinalmerode einen Informationsabend unter dem Titel „Ist der Kaufunger Wald noch zu retten?“

Thema ist die Zerstörung unserer Landschaft durch Windkraftanlagen im Naturpark Kaufunger Wald.
Es referiert Dr. Detlef Ahlborn aus Großalmerode.

Zerstörung des Waldes
Zerstörung des Waldes unter dem Deckmantel der Energiewende