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Willkommen im Industriegebiet Kaufunger Wald – die Versprechen und die Tatsachen

Die nachfolgenden Bilder wurden am 10.04.2016 im ehemaligen Naturpark Kaufunger Wald aufgenommen. Im Vorfeld wurden seitens der Investoren, der Genehmigungsbehörde und Hessen Forst einige Zusagen getroffen, was den Natur- und Artenschutz angeht. Wir haben das mal unter die Lupe genommen.

Von vorne herein beklagten wir, dass bereits die Zuwegung einen erheblichen Eingriff in den Naturpark darstelle, was vom Hessen Forst, namentlich Herrn Günther Groß, vehement bestritten wurde. Wörtlich sagte Herr Groß: „Wir benötigen lediglich 3 m – 3 m – mehr nicht. Ausserdem werden fast ausschließlich vorhandene Forstwege genutzt.“ Die nachfolgenden Bilder strafen Herrn Groß jedoch Lügen. Die „Wege“ sind größtenteils 4 – 5 m, teilweise gar 6 m breit!

Wir zweifeln eine lückenlose Überwachung der Genehmigungsbehörde an. An mehreren Stellen sind nicht unerhebliche Ölflecken zu finden. Wir fanden sogar eine nicht ganz leere Fettkartusche und jede Menge Müll-Hinterlassenschaften der Bauarbeiter! Dabei muss man danach noch nicht mal suchen.

Erst nachdem einige unserer Kritikpunkte auf Nachfrage der HNA von derselben an die betreffenden Stellen weitergeleitet wurden, hat man reagiert. So stehen nun überall Schilder mit einer Geschwindigkeitbegrenzung von 10 km/h im Industriegebiet. Es ist uns bekannt, dass sich mehrfach Wanderer und Spaziergänger über den „rasenden“ Baustellenverkehr beschwert haben.
Nach massiven Beschwerden von Anwohnern und nachdem sich ein Sattelzug und ein Betonmischer festgefahren haben und letzterer fast umgekippt ist, wurde ein Ampelverkehr eingerichtet.

Anhand der folgenden Bilder kann man erahnen, wie viele LKW täglich zum Abtransport des Abraums und Anlieferung von Material durch den Wald fahren.

Nochmal zu Erinnerung:

Dieses Schild steht am Eingang des Kaufunger Waldes, erstellt vom Hessen Forst und dem RP Kassel.

Dieses Schild steht am Eingang des Kaufunger Waldes, erstellt vom Hessen Forst und dem RP Kassel.

Neue Bilder von der Baustelle Windindustriegebiet Hausfirste

Lieber Leser,

die nachfolgenden Bilder wurden am Wochenende im Wanderparadies Naturpark Kaufunger Wald, ein FFH Gebiet, aufgenommen.  Es handelt sich um 10 Baustellen von Windindustrieanlagen, die „grünen Naturstrom“ erzeugen. Wenn Sie Ihr schlechtes Gewissen damit loswerden möchten, sogenannten Ökostrom oder Naturstrom zu kaufen, schauen Sie sich bitte die unten stehenden Bilder an!

Nein, keines dieser Windräder ersetzt auch nur ein Atomkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk.

 

Bitte schauen Sie sich folgendes Video an. Ähnlich verhält es sich mit Kohlekraftwerken. Wir sind erst am Anfang des Wahnsinns. Bitte stellen Sie sich vor, wie unser Land in wenigen Jahren aussehen wird.

Neue Bilder von der Baustelle Windindustriegebiet Hausfirste

Auf dem Weg vom Umschwang zum Mühlenstein kamen und Wanderer entgegen und fragten, ob wir wüssten, welche Schlammschlacht uns erwartet. Sie würden in 3 Jahren nochmal kommen und sich das ansehen, wenn die Türme stehen.

Vermutlich werden sie danach nicht mehr zum Wandern kommen…

 

Brot und Spiele – Bratwurst und Halbwahrheiten

Man könnte meinen, Petrus ist bestechlich. Besser hätte das Wetter für einen Familienausflug im Herbst nicht sein können, als die Städtischen Werke Kassel zu Ihrem Baustellenfest luden. Dazu gab es einen kostenlosen Shuttleservice und gratis Essen und Getränke – da kommt die Oma auch gerne mit.

Zugegeben ist es nicht nur für Technikbegeisterte faszinierend, wenn man hautnah die gigantischen Kräne bewundern kann, welche die riesigen Bauteile in schwindelnde Höhen heben. Ernüchternd die Erkenntnis, dass eine solch gigantische Windkraftanlage im Jahresmittel soviel leistet, wie ein moderner Golf Diesel Motor!

Wozu also das ganze Brimborium? Um von den Fakten abzulenken! Der (un)befangene Besucher bekommt kostenloses Entertainment und assoziiert, in Verbindung mit den vermeintlich grünen Kraftwerken, dass das alles ganz toll ist. In schicken Broschüren werden Halbwahrheiten verbreitet, die es Wert sind, abgemahnt zu werden. Hier werden bewusst Verbraucher und mögliche Geldanleger getäuscht, indem wichtige Informationen weggelassen werden! Somit verbreitet man nicht die Unwahrheit, allerdings auch nicht die Wahrheit. Das ist gängige Praxis, siehe Prokon.

„Wer gegen Windkraft ist, ist für Atomstrom!“

Mit dieser Plattitüde betört Andreas Helbig die Besucher – nach dem Motto „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“.

Solche Aussagen sind unnötig, denn der Atomausstieg ist längst Konsens aller politischen Parteien!

Richtig ist: Wer im Zusammenhang mit dem Bau von Windrädern von Wertschöpfung vor Ort, Umweltschutz und Ökostrom redet, sagt die Unwahrheit! Wer Subventionen in Millionenhöhe für eine Technik aus dem Mittelalter kassiert, verhindert die Entwicklung neuer und effizienter Technologien.

Man muss kein Physiker sein um den Irrweg zu erkennen. Nach 15 Jahren EEG, einer gigantischen Anzahl an Photovoltaik Anlagen und ca. 26.000 (!) Windrädern sind die CO2 Emissionen mehr oder weniger gleich geblieben. Die sogenannte Energiewende ist in Wirklichkeit gar keine!

Man kann leicht erkennen, welch erbärmliches Spiel hier auf Kosten der Natur und des Stromkunden gespielt wird, schaltet man einfach seinen gesunden Menschenverstand ein.

Eine furchtbare Zerstörung, gebilligt vom Forst!

So sieht die Realität aus! Nachfolgend zeigen wir Ihnen Bilder der Bauarbeiten eines Windindustriegebietes im Wald bei Losheim.
Hessen Forst billigt diese furchtbare Zerstörung ausdrücklich! Herr Günter Groß vom Forstamt Hessisch Lichtenau hat das in Großalmerode bereits lautstark und mit fragwürdigen Argumenten verteidigt. Der Forst erhält hohe Pachten, 30.000 – 50.000 € / Jahr und Anlage. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man muss sich vor Augen halten, dass dies alles im Namen des Naturschutzes geschieht, im Kaufunger Wald sogar in einem FFH Gebiet mit Schwarzstorch und Luchs.

Man muss kein Fachmann sein um zu sehen, dass man das Volk für dumm verkaufen will!

Mit freundlicher Genehmigung von www.froehnerwald.de

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Das hässliche Gesicht „Grüner“ Energie!

Anderswo ist es schon bittere Realität!

Der Soonwald war einst ein schützenwertes Gebiet, wie der Kaufunger Wald.

Diese Reportage zeigt das hässliche Gesicht der „grünen“ Energie. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und herbeigeredeter Akzeptanz sind die Menschen hier auch getäuscht worden!

Wir dürfen uns nicht für dumm verkaufen lassen!

Die bittere Realität!
Die bittere Realität im Hunsrück in der Dämmerung…
hunsrück-nachts
…und bei Nacht!