Politik entlarvt sich selbst!

Es geht nicht um einen sinnvollen Ausbau mit Augenmaß, wie uns die sogenannte Energiewende immer verkauft werden soll. Das schreibt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung auf seiner Internetseite. Hier spricht man von „vorantreiben“, was in der Tat so ist.

„Windräder sollen dort entstehen, wo sie am ergiebigsten sind und wo es die geringsten Konflikte mit dem Naturschutz und anderen Belangen gibt.“

Auch hier zeigt sich wieder, dass die Öffentlichkeit für dumm verkauft werden soll!
Es ist erst wenige Jahre her, da lobte sich die Politik, allen voran „Die Grünen“, viel für den Naturschutz getan zu haben. Es wurden reihenweise FFH-Gebiete ausgelobt. Doch davon will man heute bereits nichts mehr wissen. Die Gebiete stehen nämlich dem Windradwahn im Weg! Damit das planwirtschaftliche Ziel 2% der hessichen Landesfläche mit Windrädern zuzubauen erreicht werden kann, werden die Kriterien aufgeweicht und es entstehen Windparks in besonders schützenswerten Lebenräumen.
Die Belange der Bürger interessieren auch keinen. Man wird zwar angehört, hinter verschlossenen Türen ist seitens der Politik aber bereits alles in trockenen Tüchern. Die Transparenz ist schlichtweg nicht vorhanden.

Hier geht´s zur Pressemeldung:
https://wirtschaft.hessen.de//presse/pressemitteilung/hessen-treibt-die-energiewende-voran

3 Gedanken zu „Politik entlarvt sich selbst!“

  1. ad: Herr Seeger

    1.) es hat schon mehrere große Männer in vielen Dekaden Politik gegeben, die ihren Irrtum öffentlich eingestanden haben. Gerade das hat sie für die Geschichtsbücher „bedeutend“ gemacht.

    2.) Wer Windräder auf die bewaldeten Hügel stellt, hat von der Korrelation auf gesamtdeutscher Fläche noch nichts gehört und nichts verstanden und opfert den CO2-Speicher Wald sinnlos auf.

    3.) Lösen Sie die Speicherfrage und optimieren somit den Ausbaugrad. Das wäre wirklich ökonomisch und ökologisch.

  2. Herr Seeger, ich stimme Ihnen in dem Punkt zu, dass die Hausfirste sicherlich eines der windhöffigsten Gebiete im Kreis sind. Die kilometerlangen Anfahrten und somit den Ausbau der Straße durch den Wald in Ergänzung des Baus in einem FFH-Gebiet wollen Sie der Bevölkerung nicht allen Ernstes als Umwelt- und Klimaschutz verkaufen, oder?
    Ich weiß nicht, ob Sie jemals die betreffenden Gebiete selbst in Augenschein genommen haben. Und fahren Sie mal in den Soonwald oder den Vogelsberg. Das ist nur der Anfang. Werden die Ziele landesweit durchgesetzt, gibt es kaum noch einen Flecken, von welchem aus man keine WKA sehen kann. Wir sind uns sicher, dass es soweit nicht kommen wird. Die Bevölkerung wird dies nicht zulassen.
    http://youtu.be/QU8ONCxQBOc

    Wolfgang Kistner hat seinerzeit die Hand dafür gehoben, weil er nicht von einer absolut chaotischen Energiewende ohne Konzept ausging. Das hat er öffentlich zugegeben. Es gibt sie leider viel zu wenig, die Politiker, welche eine Fehleinschätzung erkannt haben und öffentlich dazu stehen. Dafür hat Herr Kistner meine und die Hochachtung vieler anderer Bürger, auch derer, die nicht gegen WKA im Kaufunger Wald sind!

  3. „Windräder sollen dort entstehen, wo sie am ergiebigsten sind und wo es die geringsten Konflikte mit dem Naturschutz und anderen Belangen gibt.“
    Genau das trifft für den Standort Hausfirste zu. Es ist, mit Ausnahme des Meißners, der windhöffigste Standort im Werra-Meißner-Kreis. Wenn so wenig wie möglich Windkraftanlagen so viel wie möglich Strom erzeugen sollen, muss dieser Standort genutzt werden.
    Wolfgang Kistner hat mit mir im Kreistag dafür gestimmt in dem FFH-Gebiet Werra-Wehretal zu untersuchen ob Windkraftanlagen die Naturschutzbelange beeinträchtigen. Dies ist in den Gebieten der 2. Offenlegung des Regionalplanes nicht der Fall.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.