Zusammenschluss der Windkraftgegner

Zusammenschluss der Windkraftgegner

Am Freitag letzter Woche haben sich die Bürgerinitiativen rund um den Kaufunger Wald zu dem Aktionsbündnis PRO den Kaufunger Wald zusammengeschlossen. Mit dabei sind die Bürgerinitiativen aus Helsa, Großalmerode, Ziegenhagen, Hubenrode, Kleinalmerode und Bürger aus den Anrainergemeinden.

Das gemeinsame Ziel des Aktionsbündnisses ist in erster Linie der gewaltfreie Widerstand gegen den maßlosen Ausbau der Windenergie in der Region und vor allem im Kaufunger Wald. Darüber hinaus sollen Bürger über den Unsinn des Ausbaus dieser Technologie und die fatalen Folgen für Mensch, Umwelt, Wirtschaft und das eigene Portemonnaie informiert werden. In einer gemeinsamen Erklärung wurde die Zerstörung des Windmessmastes am Mühlenstein ausdrücklich missbilligt. Sachbeschädigung und Sabotage können und dürfen nicht zu den Methoden der politischen Auseinandersetzung gehören.

2 Gedanken zu „Zusammenschluss der Windkraftgegner“

  1. Das Problem, welches die Stromerzeugung mit Windenergie hat ist, dass der Wind nur zufällig weht. Bei Windstille produzieren 200 Windräder genausoviel Strom wie 200.000 Windräder, nämlich keinen!
    Es ist schlichtweg nicht möglich eine Versorgung zu gewährleisten. Dafür vergeuden wir jährlich weit über 20.000.000.000 (20 Mrd!) €. Das Geld wäre in der Forschung 20 Milliarden mal besser aufgehoben.

  2. Eigentlich ist doch klar, dass Energie ein globales Problem ist, das mit lokalen/regionalen Lösungen angepackt werden muss (think globally, act locally), zB. mit Windkraftanlagen. Aber hier blockt der deutsche Schöngeist und sagt nicht vor meiner Haustür, da man Beeinträchtigungen befürchtet. Die wird es auch geben, da alle Energietechnologien negative Beeinträchtigungen und Folgen mit sich führen. Nur, das Ausmass und die Dimension der Folgen ist für die verschiedenen Energietechnologien unterschiedlich, von global und nicht abschätzbar über regional bis hin zu lokal minimal. Leider fehlt in der öffentlichen Diskussion deren sachliche Analyse, Abwägung und Bewertung. Die Folgen von Windkrafträdern sind im Vergleich zu zB Kohlekraft oder Kernkraft verschwindend gering. Nur, deren grossräumige und sogar globale und langfristige Folgen werden oft nicht erkannt oder ausgeblendet, da sie nicht direkt sichtbar oder fühlbar sind. Die Windkraftanlagen vor der Tür sieht man hingegen und empfindet sie als störend.
    Die mit einer solchen Anlage verbundenen Risiken sind nichts im Vergleich mit den grossen Sicherheits- und Umweltrisiken, die mit der Extraktion, Gewinnung, Transformation und dem Transport von fossilen und nuklearen Energien einhergeht. Nur von denen ist man ja nicht direkt betroffen und akzeptiert sie. Die vielen toten chinesischen Bergleute in den Kohleminen sind ein klassisches Beispiel dafür; kein Mensch nimmt Anteil daran.
    Auch der Flächenverbrauch durch die Anlage und den Anbau ist nichts verglichen mit dem Verbrauch, Verlust und Zerstörung an Flächen durch Kohlebergbau, Uranbergbau, Ölförderung, Transport usw.
    Viele Leute glauben, man hätte eine Wahl zwischen absolut schlechter und absolut guter Energie. Die gibt es aber nicht, vielmehr gibt es nur eine Wahlmöglichkeit zwischen besser und schlechter. Entscheide ich mich gegen eine bessere Lösung, akzeptiere ich und entscheide mich für die schlechtere

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