Ein Schuss in den Wind

Als Schuss in den Wind kann man wohl die Informationsveranstaltung der HSE am 03. September im Rathaussaal Großalmerode bezeichnen.

Einige Mitstreiter haben sich bereits vor Beginn der Veranstaltung vor dem Rathaus versammelt und ihren Unmut mit diversen Plakaten geäußert.

Protest vor dem Rathaus
Protest vor dem Rathaus

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde die Veranstaltung eröffnet. Sogleich gab es lautstarken Protest. Die Herren von HSE haben mehrfach darauf hingewiesen, dass im Anschluss Zeit für eine Diskussionsrunde sei.

Seitens der HSE wurde versucht, die üblichen Fehlinformationen weiterzugeben. Die gut informierten Bürger ließen sich aber nicht für dumm verkaufen und brachten direkt Gegenargumente. Im Grunde kann lässt sich sagen, die gesamte Veranstaltung war eine Diskussionsrunde, was dem Veranstalter sichtlich nicht gefiel.

Mehr als erstaunt waren viele Bürger als Günter Groß von Hessenforst den Bau der Anlagen im Naturpark lautstark damit rechtfertigte, dass in Garzweiler ein Loch so groß wie der gesamte Kaufunger Wald für die Kohlegewinnung gegraben wurde. Der Kaufunger Wald sei schließlich früher komplett den Waldgläßnern zum Opfer gefallen und jetzt wieder intakt, daher würden die WKA keine Zerstörung bedeuten. Der Hessen-Forst rechtfertigt also den Ausbau der Windenergie in FFH-Gebieten (http://www.ffh-gebiete.info/) damit, dass an anderer Stelle bzw. vor hunderten Jahren viel schlimmere Schändungen stattfanden. Eine äusserst fragwürde These, die der Hessenforst da vertritt.

Enoch zu Guttenberg hat es in einer seiner Reden auf den Punkt gebracht: „Es geht um Geld, Geld und noch mehr Geld!“

Als Fazit können wir festhalten, dass wir seit dieser Veranstaltung einen deutlichen Zulauf an Mitstreitern und Unterstützern haben!

vernunftkraft
Vernunftkraft!

Das schreibt vernuftkraft.de: http://www.vernunftkraft.de/luchse-ausrotten-bringt-imagegewinn-zur-logik-der-energiewende/

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